Unterwegs

YEAH London! 7 + 1 Tipps

9. Juli 2016
London

London ist immer eine gute Idee. 2014 war ich mit Nina und Clemens in Englands Hauptstadt. Wir tranken Kaffee und ein oder zwei kleine Biere, trafen Charlotte und Carina, aßen Bagel und fuhren zur NFL-Partie Jacksonville Jaguars vs. Dallas Cowboys nach Wembley. Und irgendwie hieß es: It’s all about that Pimm’s. Und folgende Dinge.

London days

1. Go East!
Es ist kein Geheimnis, Londons Osten ist der Hotspot der Stadt. Kunstgalerien, Street Art, Street Food, Craft Beer, Gin Tonic, Coffee Shops – in Shoreditch und Hoxton findet ihr alles, was Londons Ruf als Hipsterhochburg ausmacht. Wenn ihr wissen wollt, wie sich East London in den letzten Jahren entwickelt hat, der sollte noch ein Stückchen weiter raus. Nach Homerton zum Beispiel.

Hier werden gerade alte Garagen aus- und wundervolle Frühstückscafés reingeräumt. Bier gebraut und Kaffee aufgebrüht. Und so weiter. Dazu sind die AirBNB-Preise* noch etwas humaner und man kann das tun, was man in London eh tun sollte, wenn man in die Innenstadt will: Bus fahren!

London days

2. Trinkt Kaffee!
Ihr seid in London und in London gibt es verdammt guten Kaffee. Nein, nicht bei Starbucks. Geht zu Look Mum No Hands oder Allpress Espresso. Trinkt frischgebrühten Filterkaffee auf dem Broadway Market (nur samstags). Oder bestellt Flat White im 46b Espresso Hut und im Railroad. Dessen Kaffee seht ihr auf dem Bild. Eigentlich könnt ihr kaffeetechnisch nicht viel falsch machen. Außer zu Starbucks gehen.

London days

3. Stöbert im Buchladen!
Am Broadway Market findet ihr einen der schönsten Buchläden überhaupt. Das mag an der komplett weißen Einrichtung liegen. Oder an der ausgezeichneten Auswahl an Magazinen und Büchern, die durch das Ladendesign perfekt zur Geltung kommen. Darunter auch die wunderbare Wes Anderson Collection. Ach ja, der Name des Ladens: Artwords Bookshop.

London days

4. Esst Street Food!
Egal, was ihr an einem Samstag in London vor habt: Startet den Tag auf dem Broadway Market. Am besten ohne (großes) Frühstück. Hier bekommt ihr Quiche und Curry, frisches Gemüse und Nudeln, Törtchen und sogar deutsches Brot (vielleicht ein Tipp für die Auswanderer unter euch). Und direkt nebenan: der Street Food Markt auf dem London Fields Schoolyard. Burger, Pizza, Pulled whatever, Eiscreme. Danach kugelt ihr rund und glücklich durch die Stadt.

London days

5. Trinkt Bier auf dem Herrenklo!
Ich erwähnte es bereits, in Londons Osten werden alte Einrichtungen durch neue Spots ersetzt. Autowerkstätten werden zu Ateliers, Friseure zu Cafés und eine öffentliche Toilette zu einer Bar namens The Convenience. Keine Sorge, ihr sitzt nicht auf dem Keramikthron und außer den gefließten Wänden und dem Blick von draußen erinnert nichts mehr an Urin und Klosteine. Stattdessen gibt’s eine Dachterrasse und im Viertel gebraute Biere von East London Brewing, Five Points und der Crate Brewery.

London days

6. Steigt auf ein Dach!
Eine der besten Dachterrassen der Stadt findet ihr in der Queen of Hoxton. Eine fancy Bar im – natürlich – Osten. Unten gibt’s Darts, Bier und einen Fotoautomaten, vier Stockwerke darüber das Sonnendeck. Im Winter steht hier ein Wigwam mit BBQ-Grill, draußen gibt’s Feuerschalen und Mulled Gedöns (hier im Bild: heißer Whiskey mit irgendwas). Im Sommer steigen hier Konzerte und Open-Air-Kinoabende. Schon schön!

London days

7. Verbringt die Nacht im Museum!
In London gibt es viele Möglichkeiten einen perfekten Abend zu verbringen. Ist euch nach Kultur und sind alle Konzerte und Theaterstücke ausverkauft: Geht ins Tate Modern! Das kostet nichts, hat bis 22:00 Uhr geöffnet, ist spätestens ab 20:00 Uhr recht leer (weil alle anderen Menschen Konzert- und Theaterkarten bekommen haben) und es macht einfach verdammt viel Spaß, durch die großen Hallen zu flanieren, Bilder von Picasso anzusehen und sich ein bisschen artyfarty zu fühlen. Oder so tun als ob. Wine please!

London days

Bonus: Stellt das „(What’s The Story) Morning Glory?“-Cover nach!
Ihr habt sicher alle das Oasis Überalbum (What’s the Story) Morning Glory? im Regal stehen. Das Covershooting fand einst in der Berwick Street statt. Und allzu viel hat sich da in den letzten 20 Jahren nicht getan. Also geht dort hin, wartet auf wenig Autoverkehr und schießt euer eigenes Cover. Es gibt übrigens auch eines mit mir: Danke Nina! Und jetzt: Champagne Supernova, please!

P.S.: Eine kleine Liste mit weiteren London-Tipps gibt’s bei Foursquare: A weekend in the city of London.

* AirBNB hatte uns für unseren Trip einen Gutschein zur Verfügung gestellt. Wir haben uns für die Wohnung von James entschieden. Schöne Grüße an beide, das war sehr charmant.

You Might Also Like

2 Comments

  • Reply Caro 23. Juli 2016 at 8:41

    Tips für den nächsten Trip gemerkt! Hab schon beim letzten Mal in East London mich rumgewuselt, toller Stadtteil! :)

    Cheers!

  • Reply Dany 14. Juli 2017 at 14:24

    Oh ja, im September bin ich auch in London – da kommt mir dieser Beitrag gerade recht!

  • Leave a Reply